„Münster leidet an politischer Schizophrenie"

Klimanotstand und Intensivierung der Baulandentwicklung

„Wir müssen grundsätzlich umdenken!“ Mit diesem Appell beginnt eine Presseerklärung der ÖDP zur Vorstellung einer Ratsvorlage zur Beschleunigung des Baulandprogramms. Dieses zeigt nach Meinung der ÖDP: 

Offensichtlich wolle die Politik nicht verstehen, worum es der Fridays for Future Bewegung, den Parents for Future, den Scientists for Future und vermutlich vielen der 36% Grünen Wähler in Münster geht.


„Es passiert, was zu befürchten war! Wir rufen den Klimanotstand aus – und machen weiter wie bisher!“, äußert sich ÖDP Ratsherr Franz Pohlmann erbost, aber wenig verwundert. Geplant werden die Versiegelung von zig Hektar landwirtschaftlicher Fläche in Hiltrup, Nienberge und Handorf. 

Das hat nicht nur Einfluss auf die CO² Bilanz und das Klima in Münster, wie selbst die Vorlage bestätigt, sondern auch auf die wirtschaftliche Situation landwirtschaftlicher Betriebe. Die Pachtpreise steigen und die Bewirtschaftungsintensität wird erhöht. „Für Blühstreifen hat dann niemand mehr Geld und Raum,“ so Pohlmann.


„Natürlich wissen wir um den Wohnungsmangel in Münster!“, so der ÖDP Kreisvorsitzende Michael Krapp. „Aber hier fehlt eine phantasievolle und sorgfältige Planung, eine Optimierung der Raumnutzung. Die fehlgeleitete Politik der ausufernden Bebauung der Stadtränder mit Einfamilienhäusern befeuert unsere Klimakrise schon allein durch den ansteigenden Verkehr!“


Auf allen klimarelevanten Gebieten muss neu, kreativer und vernetzter geplant werden: Bei der Mobilität, dem Konsum und auch beim Wohnraum. 

„Wir müssen den Wachstumswahn in der bestehenden Form stoppen!“, fordert die ÖDP abschließend.


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