ÖDP fordert Sanierungskonzept für den Aasee

Aktionismus hilft nicht

„Leider war das Fischsterben im Aasee eine Katatrophe mit Ansage, handelt es sich - ökologisch betrachtet - doch nur um eine überdimensionale Pfütze!“ Mit dieser provokanten Aussage macht der Münsteraner Ratsherr der ÖDP Franz Pohlmann sofort klar, wohin die Reise nach seiner Meinung gehen müsste: Ein See als funktionierendes Ökosystem braucht gerade in Zeiten steigender Temperaturen eine ausreichende Tiefe, ausreichend Regenerationszonen und genügend unbelasteten Zulauf um dauerhaft stabil zu sein. All dies sei beim Aasee nicht gegeben. „Aktionismus, wie von der FDP vorgeschlagen, hilft uns aber gar nicht weiter!“, kritisiert der Kreisvorsitzende der ÖDP, Michael Krapp. Letzten Endes gäbe es nur zwei Möglichkeiten: Entweder das zukünftig wohl häufiger auftretende Fischsterben achselzuckend zur Kenntnis zu nehmen und alles beim Alten zu belassen, oder richtig viel Geld in die Hand zu nehmen und ein umfassendes Sanierungskonzept zu entwickeln und umzusetzen: Entschlammung, Vertiefung, Anlegen von Flachwasserzonen, die Eutrophierung eindämmen!
„Dies ist aus unserer Sicht die einzig richtige Richtung, wollen wir den Aasee zukunftsfähig machen!“, positionieren sich  Pohlmann und Krapp.


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