ÖDP zur Verkehrsplanung

Stopp von Dinosaurierenprojekten, wie der Nordtangente Roxel gefordert

„Die Verkehrspolitik macht derzeit einen Spagat zwischen vorgestern und übermorgen“ kritisiert Franz Pohlmann die augenblickliche Situation. Auf der einen Seite sollen jahrzehntealte Planungen jetzt umgesetzt werden, wie der Ausbau der B51 Richtung Osten. Auf der anderen Seite berät man auf Konferenzen über zukunftsfähige Shuttlesysteme, E-Mobilität und ÖPNV-Angebote, die just diese Straßen überflüssig machen sollen. „Anstatt die Effekte von Velorouten, Takterhöhung im ÖPNV und neuer Bahntrassen erst einmal abzuwarten und dann weiter zu planen, macht gerade Strassen.NRW alles auf einmal,“ so der ÖDP-Ratsherr.

„Leider enttäuscht hier aber auch die schwarz-grüne Ratsmehrheit, die weiter an Dinosaurierprojekten wie der Nordtangente Roxel festhält, statt zukunftsfähige Projekte zügig anzugehen“ stellt Michael Krapp, Kreisvorsitzender der ÖDP, fest. „Unkoordinierte Einzelmaßnahmen sind nicht nur eine Verschwendung von finanziellen Ressourcen, sondern auch von Natur, Bodenfläche, Arbeitskraft und Material.“

Der ÖDP-Kreisvorstand fordert einen sofortigen Planungsstopp für Großprojekte wie den Ausbau der B51 und eine Neuplanung unter Berücksichtigung neuester Mobilitätsprognosen.


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