Erläuterungen zu unseren Wahlplakaten!

Wenn Sie zerstörte Plakate sehen oder diese durch Witterungseinfluss behindern, bitte unter 2038079 oder infooedp-muenster.de melden.
Vielen Dank.

Den Wandel wählen
Wer Wandel will wählt ÖDP

Immer mehr Menschen wird bewusst, dass die einseitig materialistische, auf ständiges Wirtschaftswachstum ausgerichtete Politik keine Zukunft hat. Sie suchen nach einem Wirtschafts- und Gesellschaftssystem, das statt an kurzfristiger Gewinnmaximierung an dem Gemeinwohl orientiert ist und Wohlstand nicht nur materiell definiert. Diesen Menschen bietet die ÖDP eine Heimat.
An den Anfang unseres Grundsatzprogramms haben wir einen Baum gestellt. Er symbolisiert unsere Grundüberzeugungen. Als Menschen, die in einer Ethik verwurzelt sind, die alles Leben achtet, wollen wir auch die Probleme unseres Landes von der Wurzel her angehen. Wie ein fest verwurzelter, starker Baum lassen wir uns nicht von modischen Strömungen treiben. Unser Baum kann wachsen und gute Früchte tragen.
Die Wurzel des Baumes ist die Achtung vor dem Leben. Den Stamm bilden die Bindung, also die Familienpolitik, und die Bildung. Aus diesem Stamm erwachsen die drei kräftigen Äste: der Wohlstand ohne Wachstumszwang, die soziale Gerechtigkeit und die lebendige Demokratie. Dieser Baum soll Früchte hervorbringen und allen Lebewesen einen vielfältigen Lebensraum bieten. Dafür steht die Krone.

10-Min.-Takt erhalten – ÖPNV ausbauen
Der neue Nahverkehrsplan der Stadt Münster sieht vor, den 10 Minuten Citytakt von Handorf in die Stadt massiv einzuschränken. die Linie 2 soll nach diesen Plänen an der Danziger Freiheit enden. Stattdessen soll die Linie 7 einmal stündlich über Sudmühle bis zum Waldfriedhof Lauheide geführt werden.
Diese Änderung ist für die ÖDP inakzeptabel. Der motorisierte Individualverkehr (MIV) kann nur über ein attraktives Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) eingedämmt werden. Im Sinne einer nachhaltigen Politik unterstützt die ÖDP alle Bemühungen den MIV durch bessere Verkehrskonzepte einzuschränken.
Wir fordern den Erhalt des 10 Minutentaktes. Die Linie 2 könnte an der Kaserne enden, wenn stattdessen die Linie 7 nach Lauheide fährt und es so eine direkte Verbindung von Handorf Richtung Sudmühle/Mariendorf/Gelmer gibt!

Flächenfraß stoppen!  J(V)A zur Kaserne
Es geht nicht darum, den Bau einer neuen Justizvollzugsanstalt in Handorf zu verhindern. Im Gegenteil: Eine JVA ist ein wunderbar ruhiger und zuverlässiger Arbeitgeber, der gut nach Handorf passen würde. Es wäre allerdings eine mittlere Katastrophe, dafür eines der wertvollsten Naturgebiete des Münsterlandes zu zerstören. Dazu kommt, dass der Bau hier erheblich teurer würde, als in bereits infrastrukturell erschlossenen Gebieten, wie  Gewerbegebieten oder  etwa der Handorfer Kaserne, die ja nur noch zu einem geringen Teil genutzt wird. Im hinteren Bereich der ehemaligen Hangars gibt es ausreichend bereits versiegelte ungenutzte Flächen. Der Bau einer JVA auf der grünen Wiese steht im Gegensatz zu der vom Land NRW angestrebten Rückführung des Flächenverbrauchs. Ausführliche Details finden Sie über die Homepage der Bürgerinitiative www.ja-muenster.de

B 51 – Ausbau stoppen! Verkehrspolitik ändern!
Neue und ausgebaute Straßen produzieren neuen und schnelleren Verkehr. Im Bereich Mauritz gibt es auf der B51 keine Behinderungen durch Staus. Der Ausbau auf 4 Spuren ist überflüssig. Sinnvoll wären der Bau von Lärmschutzwänden und die Reduzierung der Geschwindigkeit auf 50km/h.
Die ÖDP fordert eine Wende in der Verkehrspolitik. Weg vom MIV, hin zu Carsharing Modellen, ÖPNV, SPNV  und Ausbau des Radwegenetzes. Dies eingebettet in eine Kreislaufwirtschaft und der Regionalversorgung, sowie einer Verteuerung  von Ferntransporten auf der Straße führt zu einer drastischen Abnahme des LKW Verkehrs und macht den Ausbau des Straßennetzes überflüssig.

Spaßbad ???! – Hier entsteht (k)ein Luftschloss
Es gibt seit über 20 Jahren Bestrebungen, in Münster ein „Spaßbad“ zu errichten. Sie sind bisher immer an ihrer fehlenden Wirtschaftlichkeit gescheitert. Das Bäderkonzept der Stadt Münster dient ausschließlich der Daseinsvorsorge. Jedes Kind in Münster soll die Möglichkeit haben, schwimmen zu lernen. Dies ist mit der derzeitigen Struktur gewährleistet. Um Freizeitschwimmern mehr Möglichkeiten zu eröffnen, sollten die Öffnungszeiten erweitert und die Attraktivität im Rahmen des Bäderkonzepts erhöht werden. Ein eigenes Freizeitbad würde eben dem defizitären Betrieb auch den Druck auf die anderen Bäder erhöhen. Die Forderungen nach einem Freizeitbad sind unseriös, genau wie es schon die Ankündigungen zum Neubau eines Südbades waren.

Lieber freie Radwege – als verstopfte Straßen
Es ist inzwischen eine Binsenweisheit: Mehr Straßen ziehen mehr Verkehr nach sich. Die ÖDP fordert eine grundsätzlich andere Verkehrspolitik. ÖPNV, SPNV, Carsharingmodelle und Radwege gehören ausgebaut, um auch nachfolgenden Generationen noch ein gutes Leben in der Stadt zu ermöglichen. Ein Gesinnungswechsel ist schon spürbar: Immer mehr junge Leute verzichten auf einen eigenen PKW. Die Zeit des Autos als Statussymbol läuft aus. Dieser Trend sollte mit allen Mitteln durch ein Umdenken in der Verkehrspolitik verstärkt werden.

Südbad ???! – Hier entsteht (k)ein Luftschloss
Wie inzwischen öffentlich bekannt, ist das Ausschreibungsverfahren für das Südbadgrundstück ins Leere gelaufen. Dieses Ergebnis war bereits mit dem Datum der Ausschreibung klar, weil es ein Gutachten gibt, das den wirtschaftlichen Betrieb eines Bades auf diesem Grundstück ausschließt. Die Bedingungen der Ausschreibung ließen kein anderes Ergebnis zu. Das Festhalten der Parteien an der Idee kommt einer Wahlkampflüge gleich.

Schlossplatz bleibt ! – Send ermöglichen !
Es gibt Pläne der Kaufmannschaft, Teile des Schlossplatzes zu bebauen. Dies würde das Aus für den Send bedeuten. Außerdem ließ die AfD, so sie denn zur Kommunalwahl antritt, durchblicken, dass sie die Umbenennung des Schlossplatzes gerne rückgängig machen würde. Beides lehnt die ÖDP ab. Wir wünschen uns eine behutsame Aufwertung des Schlossplatzes, die seine Nutzung für andere Zwecke weiterhin zulässt.

Lieber echten Klimaschutz – als rot-grüne Braunkohle
Das derzeitige System der Finanzierung der Energiewende muss abgeschafft werden. Es ist in höchstem Maße unsozial. Trotzdem tritt die ÖDP für die Energiewende ein. Es kann nicht sein, dass hocheffektive Gaskraftwerke wie das GUD der Stadtwerke wegen der zu niedrigen Preise abgeschaltet werden zu Gunsten von uneffektiven und damit klimaschädigenderen   Kohlekraftwerken. Die Energiewende gelingt mit einer Umstellung der Wirtschaft in regionale und in Kreisläufen denkende Systeme. Ein wichtiger Faktor ist für die ÖDP auch hier eine Beschränkung des Verbrauchs auf das Notwendige, das heißt, den Energieverbrauch insgesamt zu senken.

Lieber Gentechnikfrei – als Freihandelsdiktatur
Die ÖDP lehnt die grüne Gentechnik ab. Das geplante Freihandelsabkommen mit den USA bedroht neben den kleinbäuerlichen Strukturen in Deutschland auch die kommunale Daseinsvorsorge. Die derzeitige Bevorzugung kommunaler Anbieter, wie etwa der Stadtwerke, könnte als Handelsbeschränkung ausgelegt werden und so wichtige Aufgaben, wie etwa die Trinkwasserversorgung, in die Hände multinationaler Konzerne gelangen. Gleiches gilt für genmanipuliertes Saatgut und Chlorhähnchen.

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