Der Agrarindustrie den Geldhahn abdrehen

ÖDP Münster ruft zur Teilnahme an der „Wir haben es satt“-Demo auf

Am Samstag, den 19. Januar findet in Berlin die von einem breiten Bündnis organisierte Großdemo „Wir haben Agrarindustrie satt“ statt. Dort wollen Zehntausende gegen die derzeitige Agrarpolitik auf die Straße gehen, um den Akteuren der gleichzeitig stattfindenden „Grünen Woche“ zu zeigen, dass sie diese Form der Landschaftszerstörung nicht mehr wollen.

Über den Link www.wir-haben-es-satt.de lassen sich alle nötigen Infos abrufen.

Gesundes Essen, klimagerechte, gentech-freie sowie kleinbäuerliche Landwirtschaft – das will ein Großteil der Bevölkerung, aber die EU und die Bundesregierung haben, geleitet von der mächtigen Agrarlobby, etwas anderes vor:

So sollen Agrar-Großbetriebe aus dem 60 Milliarden schweren Jahresetat der EU noch mehr Flächenprämien erhalten, während diese ausgerechnet für biologisch wirtschaftende Betriebe zusammengekürzt werden sollen. 

Vor kurzem wurde bekannt, dass in mehreren europäischen Ländern gentechnisch verändertes Raps-Saatgut aus Argentinien „versehentlich“ - als Verunreinigung – ausgebracht wurde. Raps kann sich problemlos mit vielen heimischen (Wild-)Pflanzen auskreuzen; die Auswirkungen könnten verheerend sein.

Weiterhin werden mit enormen Subventionen immer größere Massentierhaltungs-Fabriken und Schlachthöfe gebaut, obwohl  hierzulande der Fleischkonsum längst zurückgeht und der exportierte Überschuss  in Afrika die einheimische Landwirtschaft ruiniert und somit die Flüchtlinge von morgen erzeugt.

Dabei hat gerade das Dürrejahr 2018 gezeigt, dass wir dringender denn je eine konsequente Agrarwende brauchen, die Menschen, Umwelt, Klima und Böden schützt statt sie zu zerstören.


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