ÖDP für ernsthaften Kiebitz-Schutz

Geplante Bebauung auf an der Loddenheide und in Handorf gefährdet Kiebitz-Bestände

„Laut dem Nabu ist der Kiebitzbestand in Deutschland zwischen 1992 und 2016 um 88 Prozent zurückgegangen und die Stadt Münster versiegelt heiter weiter Fläche um Fläche und zerstört damit wichtige Habitate“, empört sich Franz Pohlmann, münsterscher Ratsherr der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP). Der Kiebitz besiedelt Flächen gerne „über Jahre“, wie der Nabu in seinem Kiebitz-Handbuch feststellt. Dass nun offensichtlich in der Loddenheide auf Kiebitz-Gelände gebaut wird, ohne ein tragfähiges Ausgleichskonzept vorweisen zu können, und auch für das Gebiet Kötterstraße/Hobbeltstraße/Lützowstraße offenbar kein konsistentes Schutzkonzept existiert, sieht Pohlmann, Kandidat für Handorf, kritisch: „Laut einer Antwort der Verwaltung auf einen Grünen-Anfrage sollen neue Schutzgebiete ausgewiesen bzw. bestehende ‚optimiert‘ werden. Wie kann man so fahrlässig mit einer Art der Roten Liste umgehen?“, fragt sich Pohlmann. Er hofft, dass die Grünen auf die Antwort genauso entsetzt reagieren wie er, und beendet seinen Kommentar mit einer bitteren Feststellung: „Während sich die Stadt nach außen als grün verkauft, zerstört sie vielerorts brachial die Lebensräume von Tier und Mensch.“


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