ZVM-Vorstoß zur Preissenkung: ÖDP fordert umfassendere Maßnahmen

ÖDP-Forderungen für den ÖPNV: Ausbau der Zweispurigkeit, erhöhte Taktfrequenz, Bedienung auslastungsschwacher Randzeiten, kostengünstige Mitnahmemöglichkeit für Fahrräder und eine Senkung der Ticketpreise

Den Worten des Verbandsvorstehers Zweckverbands Schienenpersonennahverkehr Münsterland (ZVM) Klaus Effing, pflichtet die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) Münster bei: „Die Stärkung des ÖPNV finden alle gut. Jetzt muss man aber auch mal anfangen.“ Ratsherr Franz Pohlmann erklärt, dass dies ein zentrales Anliegen der ÖDP sei. „Anstelle von höchst fragwürdigen Ausbauten, zum Beispiel der B51 nach Telgte, soll man doch lieber die gute Anbindung Münsters an die Schienen-Infrastruktur nutzen und den ÖPNV auch preislich attraktiv gestalten!“ positioniert sich Pohlmann deutlich für einen klimaschützenden und menschengerechten ÖPNV. „13 Millionen Euro im Jahr verteilt auf mehrere Kommunen sind im Gegensatz zu anderweitig verschleuderten Geldern gut investiert“, ist sich Pohlmann sicher.

ÖDP-Kreisvorsitzender Michael Krapp formuliert die klare Linie der Partei: „Herrn Effing ist großes Lob auszusprechen für seinen Vorstoß, den Tarifdschungel zu lichten und die Preis-Hürde zu kappen.“ Im süddeutschen Raum habe sich gezeigt, dass Ticketpreissenkungen zu mehr Nachfrage führen. „Aber“, so betont Krapp, „das kann nur ein Baustein sein.“ Die ÖDP fordert daher massives Engagement für Investitionen in ein geschlossenes Verkehrskonzept und in die Infrastruktur. Dazu gehören auch der Ausbau der Zweispurigkeit, eine erhöhte Taktung, die Bedienung auslastungsschwacher Randzeiten und endlich eine einheitliche und kostengünstige Mitnahmemöglichkeit für Fahrräder.


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